Das Parteiprogramm


Die Partei „Lobbyisten für Kinder und Jugendliche"

 

…hat sich zum Ziel gesetzt, die Lücke im Lobbyregister des Bundestages zu schließen, welche schon seit langem besteht, aber während der CORONA-Pandemie offensichtlich wurde. 

Offensichtlich war es möglich, auf allerhöchster Ebene in kürzester Zeit einen Gipfel zur „Hilfe“ für Autoindustrie, Tourismusbranche, Flugverkehr usw. einzuberufen und Gesetze anzupassen sowie beeindruckende Mittel bereit zu stellen. Für den Umgang mit Kindern und Jugendlichen sowie deren Eltern in der Pandemie wurde kein solcher Gipfel bekannt. Warum? Diese Zielgruppen stehen auf der Agenda der Parteien nicht an oberster Stelle. Vermutlich auch, weil sie keine Wähler sind. Und weil Familien zwar viele, aber nicht organisiert sind. Es braucht professionelle Lobbyarbeit für Kinder, Jugendliche und Familien. Um diese Gruppen in die Mitte der Gesellschaft zu heben und ihnen den Stellenwert zu geben, den sie als Zukunft und Zukunftsgroßzieher verdienen, werden wir aktiv. 

 

…soll allen Kindern, Jugendlichen und deren Eltern die Möglichkeit geben, Ihre Stimme im Bundestag sichtbar zu machen. 


Um für die Politiker*Innen in der Pandemie sichtbar zu werden gibt es keine Möglichkeiten für Kinder, Jugendliche und Eltern. Das Demonstrationsrecht ist zwar nach wie vor gültig, jedoch ist die reale Umsetzung für Eltern schwerer als je zuvor. Die ohnehin bestehende Herausforderung, Beruf und Familie in der zur Verfügung stehenden Zeit in Einklang zu bringen, wird in der Pandemie durch die neue von der Politik erdachte Rolle als Hometeacher, Homekindergärtner, Home-Officer usw. bis über die Grenzen ausgereizt und verhindert so den sichtbaren Protest von Eltern und Kindern. Jugendliche sind quasi vollkommen aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwunden. 

 

…wird eine transparente Zielrichtung verfolgen, die sich jederzeit bedingungslos an den Bedürfnissen von Kindern, Jugendlichen und Eltern orientieren wird. 


Für die Beantwortung gesellschaftlicher, politischer, wirtschaftlicher und aller sonstigen Fragen wird die Partei stets die einfache Gegenfrage stellen „Ist es zum Wohle der Kinder, der Jugendlichen und der Familien?“. Daraus ergeben sich generell drei mögliche Antwortszenarien. 

1. Lautet die Antwort „Ja“, so wird das entsprechende Vorhaben unterstützt. 


2. Lautet die Antwort „Nein“, so wird das entsprechende Vorhaben abgelehnt. 


3. Kann nicht für „Ja“ oder „Nein“ entschieden werden bzw. betrifft die Frage keine Kinder, Jugendlichen oder Eltern (was selten der Fall sein dürfte), so enthält sich die Partei. 

 

…wird nicht mit eigenen Vorschlägen auf die etablierten Parteien zugehen um deren Handeln zu optimieren. 

 

Dieser Grundsatz ist notwendig, da wir zum aktuellen Zeitpunkt nicht in der Lage sind eine solche Arbeit zu leisten. Sollten wir aber in der Zukunft mit ähnlichen Möglichkeiten (finanziell und personell) ausgestattet sein wie z.B. die Autolobby oder die "großen" etablierten Parteien, so werden auch wir gerne Studien in Auftrag geben und Lösungsmöglichkeiten zum Wohle von Kindern, Jugendlichen und Eltern erarbeiten. Bis dahin werden wir wie oben beschrieben alle Entscheidungen hinterfragen und wollen allein durch unsere Existenz die Politik an die Berücksichtigung der Bedürfnisse von Kindern, Jugendlichen und Eltern ermahnen.