Das Parteiprogramm


Die Partei „Lobbyisten für Kinder und Jugendliche"

  

Wir fordern insbesondere: 

- eine vorrangige Berücksichtigung der Kinder im Sinne der UN-Kinderrechtskonvention bei allen politischen Entscheidungen, 


- mehr politische und gesellschaftliche Wertschätzung von Familien für ihren Anteil an der Aufrechterhaltung der zukünftigen Generation und des Sozialsystems, 


- ein uneingeschränktes Recht auf Bildung, 


- eine größtmögliche Anstrengung der Gesellschaft zur Vermeidung existenzbedrohender Armut in Familien und 


- den Erhalt der freiheitlich liberalen demokratischen Grundordnung mit einer größtmöglichen Schonung der Grundrechte. 

 

 

Unsere weiteren Forderungen sind: 

 

1. Wir fordern eine generelle Chancengerechtigkeit unabhängig von sozialen und wirtschaftlichen Faktoren, sowie der Herkunft. 

 

2. Wir fordern mehr Partizipation von Kindern und Jugendlichen an politischen Entscheidungen, u.a. durch 

- Absenkung des Wahlalters 

- Implementierung von Kinder- und Jugendräten, die bei politischen Entscheidungen beratend tätig werden. 

 

3. Wir wollen eine Gesellschaft, in der die Kinder ihre Persönlichkeit frei entwickeln und entfalten können. 


4. Wir fordern mehr Kreativität und Investitionen im Bereich Bildung, u.a. durch 

- den Ausbau und die Verbesserung der personellen und räumlichen Infrastruktur an allen Bildungseinrichtungen, 

- Förderung digitaler Bildungskonzepte an Schulen, 

- Förderung der beruflichen und akademischen Ausbildung und Ausbau der Angebote zum Berufseinstieg und -übergang, 

- kindgerechte Hygienemaßnahmen, insb. in Pandemielagen und 

- Entwicklung von Lern- und Lehrkonzepten zur individuellen Förderung der Kinder zu eigenständigen Persönlichkeiten und Stärkung der Potentiale junger Menschen. 

 

 

5. Wir fordern eine langfristige und nachhaltige politische Strategie zum Erhalt der natürlichen Lebensgrundlage für nachfolgende Generationen. z.B. durch 

- Ausweitung staatlicher Förderprogramme und 

- Aufklärung der Bevölkerung sowie 

- Enge Zusammenarbeit mit der Wissenschaft. 

 

 

6. Wir fordern niedrigschwellige und allgemein zugängliche Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien sich am kulturellen und künstlerischen Leben zu beteiligen. 

 

7. Wir möchten die gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen fördern: 

- Förderung von Sport / Sportangeboten für Kinder, um eine psychisch und physisch gesunde Entwicklung zu gewährleisten, 

- Aus- und Neubau sowie Erhalt von Schwimmbädern und den massiven Ausbau von Schwimmlernangeboten für Kinder, 

- Zugang zu gesunder Ernährung und dem Wissen darüber sowie 

- mehr Fachpersonal und Programme für sozial, psychisch sowie physisch benachteiligte Kinder. 

 

8. Mehr Schutz der Kinder vor Gewalt und Missbrauch. z.B. durch 

- interdisziplinäres Frühwarnsystem, 

- ambulante und stationäre Familienhilfe, 

- maximale Anstrengung zur Unterstützung von Familien und  

- Schulung von pädagogischem Personal zum Thema Kindeswohlgefährdung 

 

9. Finanzielle Absicherung besonders für wirtschaftlich schwache Familien 

- Reduzierung der Wochenarbeitszeit von Berufstätigen mit Kindern bei vollem Lohnausgleich, 

- Deutliche Steuererleichterungen von Familien und 

- Erhöhung des Kindergeldes. 

 

10. Sicherung der Zukunftsfähigkeit und Ausbau von (Kinder-) Betreuungsangeboten, u.a. durch 

- Jobinitiative für pädagogische und pflegerische Berufe durch Attraktivitätssteigerung, insbesondere deutlich bessere Bezahlung und bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. 

 

11. Wir wollen die gesellschaftliche Akzeptanz aller gelebter Familienmodelle fördern. 

 

12. Wir fordern ein Recht auf eine selbstbestimmte Schwangerschaft und Geburt. 

 

 

Schärfung zu den Grundforderungen: 


1.    eine vorrangige Berücksichtigung der Kinder im Sinne der UN-Kinderrechtskonvention bei allen politischen Entscheidungen 

a)   absoluter Schutz der Kinder vor jeder Form der Gewalt 

b)   Die vorrangige Berücksichtigung gegenüber allen Interessengruppen ist bei politischen Entscheidungen öffentlich nachzuweisen 


2.    mehr politische und gesellschaftliche Wertschätzung von Familien für ihren Anteil an der Aufrechterhaltung der zukünftigen Generation und des Sozialsystems, 

a)   Die verbale Darstellung der Bedeutung der Familien muss in der politischen und gesellschaftlichen Sprache selbstverständlich werden 

b)   Die realen Handlungen der Politik müssen mit den verbalen Aussagen übereinstimmen 


3.    ein uneingeschränktes Recht auf Bildung, 

a)   kleiner Klassen und individuelle Förderung, um die Abhängigkeit des Bildungserfolges vom Bildungsstand des Elternhauses zu entkoppeln 

b)   Oberste Priorität zur Vermeidung von Schulschließungen, sondern entsprechende Ausstattung der Schulen mit allen notwendigen Hilfsmitteln zur Vermeidung einer solchen Schließung 


4.    eine größtmögliche Anstrengung der Gesellschaft zur Vermeidung existenzbedrohender Armut in Familien und 

a)   Grundlegende Überarbeitung der Steuermodelle und konsequente Ausrichtung auf steuerliche Förderung von Familien mit Kindern 

b)   Berücksichtigung der Erziehungsleistung (und damit Zukunftssicherung für Deutschland) der Familien bei der Festlegung aller Sozialabgaben 


5.    den Erhalt der freiheitlich liberalen demokratischen Grundordnung mit einer größtmöglichen Schonung der Grundrechte.