Bildung in Mecklenburg-Vorpommern: Wir wollen es genau wissen. Wie steht es wirklich um unsere Schulen in Mecklenburg-Vorpommern?
Seit Jahren wird über Lehrkräftemangel, Unterrichtsausfall, Seiteneinstieg und die Belastung von Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften diskutiert. Doch wie haben sich diese Entwicklungen tatsächlich seit Beginn der Corona-Pandemie verändert? Wo gibt es Fortschritte, wo bestehen weiterhin Probleme und welche Regionen sind besonders betroffen?
Um diese Fragen auf Grundlage belastbarer Fakten beantworten zu können, haben wir beim Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern eine umfangreiche Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz gestellt.
Dabei geht es unter anderem um:
- die Entwicklung der Lehrkräftezahlen,
- den Einsatz von Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteigern,
- Schülerzahlen nach Schulformen,
- Neueinstellungen und Ausscheiden von Lehrkräften,
- Unterrichtsausfall und Unterrichtsversorgung,
- unbesetzte Lehrerstellen,
- Altersstruktur und Krankenstand von Lehrkräften sowie
- regionale Unterschiede innerhalb Mecklenburg-Vorpommerns.
Das Ministerium hat unseren Antrag bewilligt und auf zahlreiche öffentliche Datensammlungen, Berichte und Statistiken verwiesen. Diese Informationen werten wir derzeit aus.
Wir möchten ein möglichst vollständiges Bild der Situation an den Schulen unseres Landes erhalten. Gute Bildungspolitik braucht Fakten statt Vermutungen – insbesondere dann, wenn es um die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen geht.
Sobald die Auswertung abgeschlossen ist, werden wir die wichtigsten Ergebnisse veröffentlichen und daraus konkrete bildungspolitische Forderungen ableiten.
Die vollständige Anfrage kann hier eingesehen werden:
Denn wer Bildung verbessern will, muss zunächst wissen, wo die Herausforderungen tatsächlich liegen.